Am 9. Juni 2026 besuchte die Stufe KS4 einen Workshop gegen Antisemitismus. Die Studierenden waren sehr interessiert dabei und es wurde wieder einmal deutlich, wie wichtig es allen ist, auf Antisemitismus mit Solidarität und einem liebevollen Umgang miteinander zu antworten.
Wir wurden durch die Ausstellung der Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“ in Buer geführt. Dort zeigte uns Henrik Oberhag vom LWL-Museumsamt für Westfalen, wie der Antisemitismus in Gelsenkirchen während des Nationalsozialismus durchgesetzt wurde. Das Konzept des Workshops ist es, ausgehend von lokalen Ereignissen, zu verstehen, wie Verschwörungserzählungen und Vernichtungswünsche zur dominierenden politischen Vorstellung der Menschen wurden.
Im zweiten Teil schauten wir uns Beispiele von Antisemitismus heute an und die Studierenden überlegten, wie man darauf reagieren kann. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, auch schon bei scheinbar harmlosen Provokationen zu reagieren und auch Andeutungen nicht im Raum stehen zu lassen.
Wir danken dem Team von Henrik Oberhag und dem LWL-Museumsamt sowie der NS-Dokumentationsstätte für einen engagierten und motivierenden Workshop.


